Dienstag, 16. Februar 2010

DOK: Das Wunder von Andermatt

Das Wunder von Andermatt - Wie Samih Sawiris das Gebirgsdorf umkrempelt

100 Jahre lang garantierten das Militär und der Tourismus dem Bergdorf auf 1440 Meter Höhe ein solides Auskommen. Doch der Waffenplatz und die Gotthardfestungen wurden geschlossen, die Hotellerie ist längst nicht mehr auf dem neuesten Stand, und die Skiliftanlagen genügen den modernen Anforderungen in keiner Weise mehr. Die Talschaft fühlt sich von der Armee im Stich gelassen. Die Abwanderung ist enorm, Ratlosigkeit und Resignation machen sich breit. Woher soll das viele Geld für die unaufschiebbaren Investitionen kommen?

Da tritt der Ägypter Samih Sawiris auf den Plan. In El Gouna am Roten Meer hat er eine kolossale Ferienstadt für 20'000 Sonnenhungrige gebaut. Sein Markenzeichen ist das Handy, mit dem er pausenlos seine weitverzweigte Firma Orascom managt. Sawiris stammt aus einer der reichsten Familien im Nahen Osten und ist entschlossen, in der Schweiz sein erstes europäisches Grossprojekt durchzuziehen. Das geplante Luxusresort mit einem Investitionsvolumen von über 1.2 Milliarden Franken umfasst 490 Apartmentwohnungen, 20 bis 30 Villen und sechs Luxushotels. Sawiris will aus dem maroden Andermatt eine europäische Spitzendestination machen. Im Nu hat der charismatische Investor aus Nordafrika die Bevölkerung in der Tasche, und das Abenteuer kann beginnen: Andermatt erfindet sich neu - Alpen-Disneyland oder Vorzeigemodell für den schweizerischen Tourismus?

Der Investor aus Ägypten begibt sich auf einen riskanten Husarenritt. Gibt es überhaupt Käufer für die Eigentumswohnungen und Villen in diesem windigen Tal? Und was, wenn die gross angelegte Vision von Sawiris scheitert? Stehen dann statt Betonbunker der Armee Hotelbauruinen da? Wie stellt sich die Bevölkerung und speziell die Bauernschaft zu dem Projekt? Wird da ein lokaler Berglerstamm von einem globalen Investor vereinnahmt? Und wie kommt es überhaupt, dass ein reicher Pharaonensohn aus der Dritten Welt den Schweizern vordemonstrieren will, wie aus einem kriselnden Bergdorf eine schicke Luxusdestination wird? Fatah Morgana oder realistische Zukunftschance für Andermatt?

Der Dokumentarfilmer Alain Godet hat während zwei Jahren Sawiris in der Schweiz und in Ägypten begleitet und die Stimmung im Dorf festgehalten.

Der ägyptische Milliardär Samih Sawiris vor der Kulisse von Andermatt und des Urserentales


Info / Dokumentation · 2009

Andermatt steckt in einer schweren Strukturkrise: Das Militär hat sich zurückgezogen, Hotels und Seilbahnen müssen dringend modernisiert werden. Die Jungen sehen keine Zukunft mehr und wandern ab. Nur ein Wunder kann das Bergdorf noch retten, sagen die Einheimischen. Da taucht aus dem fernen Ägypten ein Messias auf: Der Milliardär und Bauunternehmer Samih Sawiris will ein «Neu-Andermatt» inklusive 18-Loch-Golfplatz mit Fünfsternhotels, noblen Eigentumswohnungen und teuren Villen bauen.

100 Jahre lang garantierten das Militär und der Tourismus dem Bergdorf auf 1440 Meter Höhe ein solides Auskommen. Doch der Waffenplatz und die Gotthardfestungen wurden geschlossen, die Hotellerie ist längst nicht mehr auf dem neuesten Stand, und die Skiliftanlagen genügen den modernen Anforderungen in keiner Weise mehr. Die Talschaft fühlt sich von der Armee im Stich gelassen. Die Abwanderung ist enorm, Ratlosigkeit und Resignation machen sich breit. Woher soll das viele Geld für die unaufschiebbaren Investitionen kommen?

Da tritt der Ägypter Samih Sawiris auf den Plan. In El Gouna am Roten Meer hat er eine kolossale Ferienstadt für 20'000 Sonnenhungrige gebaut. Sein Markenzeichen ist das Handy, mit dem er pausenlos seine weitverzweigte Firma Orascom managt. Sawiris stammt aus einer der reichsten Familien im Nahen Osten und ist entschlossen, in der Schweiz sein erstes europäisches Grossprojekt durchzuziehen. Das geplante Luxusresort mit einem Investitionsvolumen von über 1.2 Milliarden Franken umfasst 490 Apartmentwohnungen, 20 bis 30 Villen und sechs Luxushotels. Sawiris will aus dem maroden Andermatt eine europäische Spitzendestination machen. Im Nu hat der charismatische Investor aus Nordafrika die Bevölkerung in der Tasche, und das Abenteuer kann beginnen: Andermatt erfindet sich neu - Alpen-Disneyland oder Vorzeigemodell für den schweizerischen Tourismus?

Der Investor aus Ägypten begibt sich auf einen riskanten Husarenritt. Gibt es überhaupt Käufer für die Eigentumswohnungen und Villen in diesem windigen Tal? Und was, wenn die gross angelegte Vision von Sawiris scheitert? Stehen dann statt Betonbunker der Armee Hotelbauruinen da? Wie stellt sich die Bevölkerung und speziell die Bauernschaft zu dem Projekt? Wird da ein lokaler Berglerstamm von einem globalen Investor vereinnahmt? Und wie kommt es überhaupt, dass ein reicher Pharaonensohn aus der Dritten Welt den Schweizern vordemonstrieren will, wie aus einem kriselnden Bergdorf eine schicke Luxusdestination wird? Fatah Morgana oder realistische Zukunftschance für Andermatt?

Der Dokumentarfilmer Alain Godet hat während zwei Jahren Sawiris in der Schweiz und in Ägypten begleitet und die Stimmung im Dorf festgehalten.

Faustrecht

Gewaltdrögler auf Entzug
Ein falsches Wort, eine unglückliche Geste, und schon hat man ein paar Zähne verloren, weil Gibran zeigt, wer der Meister ist, oder weil Tim ausrastet. Dokumentarfilmer Bernard Weber und sein Ko-Regisseur Robi Müller sind angetreten, das Bild vom hochexplosiven Gewaltmonster mit menschlichen Zügen zu versehen. Ein Balanceakt.

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Gibran, 16 Jahre alt, Mutter Schweizerin, Vater Palästinenser, Eltern getrennt, hat schon ein ansehnliches Sündenregister, und immer geht es um Gewalt. Jetzt muss er ein Antiaggressivitätstraining (AAT) absolvieren, damit er nicht mehr rücksichtslos anderen schwere gesundheitliche Schäden zufügt. Die Regisseure begleiten Gibran dabei zwei Jahre lang und lassen ihn seine Gefühle und Einschätzungen schildern. Das vermittelt einen guten Eindruck von der psychischen Entwicklung des Jugendlichen bis zum beinah Erwachsenen, der sich die längste Zeit cool gibt und seine Schuld nur in Lippenbekenntnissen eingesteht. Beeindruckend ist die Strenge des AATs, die es einem schwer macht, nur zum Schein teilzunehmen. Trotzdem wirkt Gibran erst wirklich betroffen, als es zu einer tragischen Sensation kommt, die es vor einiger Zeit in die Tagespresse schaffte. Bernard Weber und Robi Müller gelingt es, diesen dramatischen Wendepunkt angemessen zu integrieren.

Scheinbar ähnlich ist die Startposition von Tim: 16 Jahre alt, Mutter Schweizerin, Vater Deutscher, Eltern getrennt. Er befindet sich am Anfang des Films in einer psychiatrischen Klinik, weil er sporadisch stark gewalttätig wird und anscheinend schon einigen Schaden angerichtet hat. Er soll in einem Heim platziert werden, was er aber mit plausiblen Argumenten kategorisch ablehnt. Ganz anders als Gibran, der mit seinem Charme das Publikum zu bezirzen versucht, um von seiner Rücksichtslosigkeit abzulenken, reflektiert Tim seine Probleme und macht sich Gedanken, wie es zu seinen Gewaltausbrüchen kam und wie er solche Situationen vermeiden kann. Im Lauf der zwei Jahre, die der Kandidat begleitet wird, kommt es zu mindestens einem weiteren Gewaltausbruch und auch zu mindestens einem Verstoss gegen die gerichtlichen Verhaltensauflagen, so dass wir teilweise Zeuge der Problematik einer solchen Entwicklung werden.

Am Ende des Films wird wohl das Gros des Publikums trotz der schlimmen Straftaten hoffen, dass beide den Rank schaffen. Nebenbei zeigt der Film, dass die Schweiz ein ausgezeichnetes System besitzt, das den schwarzen Schafen eine Chance gibt, die Farbe zu wechseln. Er legt aber auch den Schluss nahe, dass die Familienverhältnisse und das Lebensumfeld die entscheidende Prägung vermitteln, die festlegt, in welche Herde jemand gerät. [Eduard Ulrich]

Poesie der Vergänglichkeit - Autofriedhöfe

Poesie der Vergänglichkeit - Autofriedhöfe


Er hätte ein Fenster auf ein Stück Zeitgeschichte bleiben können, doch in Seldwyla – Schauplatz könnte auch Schilda sein – soll niemand über dem Recht stehen, schon gar nicht, wenn man beleidigt wurde und sich über Jahrzehnte gegenseitig geärgerte hat . Vom Sterben eines Autofriedhofs im bernischen Gürbetal. - Michel Dovaz kaufte sich seine Bugattis, Alfas, Tatras, Cords und wie sie alle hiessen, einen nach dem andern, fuhr sie und konnte sich nicht von ihnen trennen. Und so entstand sein ganz persönlicher Autofriedhof. Und als dieser dann plötzlich Millionen wert war, Fotos davon um die Welt gingen und auch ein Buch darüber erschien, war es mit der Ruhe für ihn und seine Sleeping Beauties vorbei. - Der Autofriedhof an der Sugerroad. An einer ehemaligen Schmugglerstrasse, nur wenige Kilometer von der norwegischen Grenze entfernt, überwuchert die Natur die Überreste vergangener Autogeschichten.

In «NZZ Swiss made»: Praga Baby. Alte Liebe rostet nicht.


Der Kunde als Knecht? Warum wir alles selber machen

Der Kunde als Knecht? Warum wir alles selber machen

Kundinnen am Bahnautomaten

Kundinnen am Bahnautomaten

Freizeit in Deutschland - wir bauen unsere Möbel zusammen, wiegen unser Obst und packen es ein, ziehen ohne zu murren den Einkauf über den Scanner an der SB-Kasse, holen uns im Restaurant unser Essen selbst, daheim buchen wir unsere Fahrkarten im Internet und überweisen online die angefallenen Rechnungen. Wir sind Handwerker, Banker, Paketbote, Reisekaufmann, Kellner, Sekretärin.

Der Unterschied zu unseren professionellen Kollegen: Wir streiken nicht, wir nehmen keinen Urlaub, wir werden nicht bezahlt. Kunden sind längst Mitarbeiter für zahlreiche Unternehmen, die damit Geld sparen. Manche Firmen bauen gleich ein ganzes Geschäftsmodell darauf auf. Experten sprechen daher auch vom "Ikea-Prinzip". Schließlich übernimmt bei dem schwedischen Möbelhaus der Kunde die Endfertigung.

Welche Folgen hat "der arbeitende Kunde" für die Unternehmen, für uns Konsumenten, für die Gesellschaft? Wer spart wieviel dabei? Die Unternehmen ihr Personal, oder auch die Kunden Geld? Die SWR-Autorin Sigrid Faltin und ihr Team haben sich einem dreiwöchigen Selbstversuch gestellt. Ein unterhaltsamer Streifzug durch die schöne neue Kundenwelt mit überraschenden Ergebnissen..


Donnerstag, 15. Mai 2008

DOK: Hooligans

Hooligans - Die dunkle Seite des Fussballs

Ein Film von Urs Schnell

Die Euro 08 steht vor der Tür. In die Vorfreude mischt sich Besorgnis, ja Angst. Werden neben Leidenschaft und Fussball-Lust auch Randale zum Thema? Wird die Gefahr von Hooligans schöngeredet? Der DOK „Hooligans“ befasst sich mit der dunklen Seite des Fussballs. Er zeigt Hintergründe zu einem Phänomen, das die populärste Sportart der Welt seit Jahren begleitet. Ob die Euro 08 wirklich zum Schweizer Sommermärchen wird, bezweifeln einige der Protagonisten im Film.
Hooligans, wie man sie kennt: Gewalt ist geil

SF

Ginger Bob war während Jahren Anführer der sogenannten Millwall F-Troop, einer berüchtigten Hooligan-Gang im Südosten der englischen Hauptstadt. Warum prügeln sich organisierte Gruppen von jungen Männern rund um Fussballspiele? Immer und immer wieder?
„Es ist schwer zu beschreiben. Es ist diese Energie. Energie pur. Du weisst, es ist schlecht. Aber es ist wie eine Sucht. Das Adrenalin schiesst hoch, und du willst den Kontakt mit dem Gegner. Der Kampf zieht dich an wie ein Magnet.“

Ginger Bob aus dem Südosten Londons

SF

Für den Film „Hooligans“ wollte Urs Schnell auch Schweizer Schläger vor die Kamera bekommen. Es war aussichtslos. Obwohl die heimische Hooligan-Szene - nach Höhepunkten in den neunziger Jahren - immer noch um die zweihundert Mann zählt. Diese Zahl nennen Insider bei der Zürcher Stadtpolizei. Vertreter der Zentralstelle für Hooliganismus in Zürich sagen aber auch, das grössere Problem als Hooligans seien heute gewaltbereite Fans in den verschiedenen Kurven der Nationalliga-Klubs, im besonderen Fans der Zürcher Südkurve oder der Basler Muttenzerkurve.

Hooligans in Aktion

SF

Leute aus der Muttenzerkurve sorgten am 13. Mai 2006 für den schwärzesten Moment im Schweizer Fussball. Der FC Basel verlor die Meisterschaft in letzter Minute. Basler Fans stürmten daraufhin das Feld. Die Fernsehbilder waren hässlich, die Meinung in den Medien gemacht: die Randalierer im St. Jakob-Park waren Hooligans.
„Nein, das waren nicht Hooligans“, sagt Thomas Gander, Leiter des Fanprojektes Basel, „das waren schockierte junge Fussballfans, die der emotionalen Belastung nicht Stand hielten. Die Situation damals hing mit einer Massendynamik zusammen, die sich aufgrund des späten Gegentors entwickelte.“

Tatsache ist, Fussballspiele bieten jungen Männern Möglichkeiten, die sie im Alltag vermissen: im Stadion leben sie Leidenschaft und Emotionen, spüren Energien, in einer ursprünglichen und wilden Form.
Jeder Fan kennt den Moment des „mit der Masse eins werden“. Ein gutes Spiel liefert dafür die Voraussetzungen. Was aber, wenn die gute Stimmung kippt, die Masse sich plötzlich unberechenbar zu verhalten beginnt?

Basel, 13.5.06: Hooligans oder überforderte Fans?

SF

Die schweizerischen Behörden haben für die kommenden Europameisterschaften das grösste Sicherheitsaufgebot bereitgestellt, das dieses Land zum Schutz eines Anlasses je gekannt hat. Staats- und Sportfunktionäre wollen und müssen alles im Griff haben, auch mögliche Ausschreitungen von Hooligans oder emotional überlasteten Fans.

Euro 08: nie dagewesene Sicherheitsmassnahmen

SF

Der Film „Hooligans“ diskutiert, ob aus der Ecke von Fans oder Hooligans Gefahr für die kommende Euro droht. Der Film fragt aber auch, wie sich Hooliganismus und Fankultur in den letzten dreissig Jahren entwickelt haben. Im Archiv des Schweizer Fernsehen gibt es dazu nur wenige Zeitdokumente. Eines davon ist „Faustrecht“, eine Milieustudie des Dokumentarfilmers Alain Godet aus dem Jahr 1993.

Basler Schläger 1993

SF

Heute ist eine solche Milieustudie aufgrund der Abneigung und der damit verbundenen Verschlossenheit, die die Szene den Medien gegenüber zeigt, kaum mehr möglich. Immerhin, für „Hooligans“ tritt ein Mann noch einmal auf, der sich in den wilden Neunzigern unter dem Pseudonym „Frosch“ einen Namen machte. Heute ist Frosch ein braver 35-Jähriger, der ein neues Leben führt. Zur Euro 08 meint er: „Am liebsten würde ich in die Ferien gehen, weit weg. Ich habe ein mulmiges Gefühl.“

1993 ein Schläger, heute geläutert: ein Mann namens "Frosch"

SF

Grundsätzlich pessimistisch gibt sich im Film auch der deutsche Kultautor André Pilz: „Ich hab das Gefühl, dass die Auseinandersetzungen brutaler werden. In naher Zukunft wird es zu einem richtig grossen Knall kommen.“
Pilz hat als Underdog die Szene während Jahren miterlebt. Seine Erfahrungen veröffentlichte er 2005 im sehr direkten Roman „Weine nicht, mein Schatz“:
„Mittags trafen sich alle in der Bahnhofshalle. Wir verschmolzen zu einer Einheit, obwohl wir völlig verschieden waren. Wir hielten zusammen, obwohl wir aus unterschiedlichen Welten kamen und ganz andere Feinde, Freunde, Träume hatten. Wir waren hier um Dampf abzulassen, den Frust und den Schmerz und die Verzweiflung rauszukotzen, die Gespenster zu vertreiben, die uns zu Tode hetzten, und wir taten es gemeinsam, weil es gemeinsam so viel leichter fiel.“

Kultautor André Pilz: jahrelang in der Szene dabei

SF

Autor und Editor

Urs Schnell arbeitet seit 1993 für das Schweizer Fernsehen. Ab 1998 realisierte der Berner verschiedene längere Dokumentarfilme, darunter „Der Pinguin Mann - Leidenschaft und Tod im Eis“ (2001). An seinen letzten Filmen hatte Dodo Hunziker mit Schnitt und Sounddesign wesentlichen Anteil.

Buchhinweise (Auswahl):
Bausenwein, Christoph: Geheimnis Fussball. Verlag Die Werkstatt. Göttingen, 2006
Biermann, Christoph: Wenn du am Spieltag beerdigt wirst. Kiepenheuer&Witsch. Köln, 1995
Blaschke, Ronny: Im Schatten des Spiels. Verlag Die Werkstatt. Göttingen, 2007
Buford, Bill: Geil auf Gewalt. Carl Hanser Verlag. München/Wien, 1992
Gebauer, Gunter: Poetik des Fussballs. Campus Verlag. Frankfurt am Main, 2006
Pilz, André: Weine nicht, mein Schatz. Archiv der Jugendkulturen. Berlin, 2005